mensch&welt ensemble
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aus Frankfurt am Main

im märz 2016 spielten wir nochmals in Frankfurt und Marburg unsere Produktion "Woyzeck" von georg Büchner. Derzeit planen wir eine neue produktion.

Produktion 2014 (2015, 2016): WOYZECK von Georg Büchner,

Premiere war am 29. Januar 2014:

Eine Produktion mit Musik, Tieren, Zeitungen, Abgründen und Humor

"Er läuft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt, man schneidet sich an ihm". Das sezierende Drama von Büchner hat an dieser sprachlichen und politischen Schärfe bis heute nichts verloren.

Der Dichter, Revolutionär und Naturwissenschaftler Georg Büchner stellt Fragen von brennender Aktualität. Ein Stück über Verantwortlichkeit und Moral, Liebe und Mord. Psychose und Eifersucht. Gefühle und Kleingeistigkeit. Erbsen und Zirkustiere.


Franz Woyzeck – ein sensibel fühlender Mensch im kalten Universum?

Woyzeck steht wegen seiner lockeren Episoden-Folge für den Typus des offenen Dramas. Die frische Inszenierung aus Frankfurt zeigt einen entstaubten Woyzeck, rasant und kurzweilig. Humor und Abgründe, Tragisches und Clowneskes.. liegen wie so oft nahe beieinander.

"Eine Revue als Staubwedel für ein eingesargtes Stück - Bravo!"

Impressionen zu WoYZECK

Woyzeck: "Alles Arbeit unter der Sonn..." Boris Alexander (Woyzeck) und Anja Becker (Marie); Foto: Anna Zufall
Woyzeck: Barbierszene, Foto: Anna Zufall
Woyzeck: "Die Höll is kalt..." Foto: Anna Zufall
Woyzeck: "Was gafft ihr?" Foto: Anna Zufall

Produktion 2015: Prinz Hamlet von F. K. Waechter, Premiere war am 19. Juni 2015

Hamlet (Thorsten Rekate) mit Kasper (Anja Becker) und Bär (Judith NItzschner), Foto: Anna Zufall

Anlässlich des 10. Todesjahres von F. K. Waechter feierten wir am Freitag, 19. Juni 2015 mit dem Stück „Prinz Hamlet“ von F. K.Waechter, als Frankfurter Erstaufführung mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Frankfurt Premiere im Theater Grüne Soße in Frankfurt.

 

F. K. Waechters "Prinz Hamlet" ist ein komisch-tragisches Spiel, ein Theaterstück für Menschen aller Alter, die es wagen, die Welt fragend zu begreifen.

 

In einer Sondervorstellung am Donnerstag, den 26. November 2015, erinnerten wir in Kooperation mit dem Caricatura Museum Frankfurt in deren Räumlichkeiten an den bekannten Vertreter der Neuen Frankfurter Schule.

 

Die Bühnenadaption:

 

Das "ensemble mensch&welt" unter der Leitung des Frankfurter Theatermachers Ferenc Kréti greift in seiner Bühnenadaption von Waechters Drama zusätzlich auf dessen illustriertes Buch mit seiner verdichteten Bilder- und Bühnensprache zurück. Wachters Zeichnungen setzen dabei ästehtisch-bildnerische Impulse für die Rolleninterpretation und bereichern so die tragische Geschichte vom Prinzen Hamlet um komisch skurile Facetten.

 

Das reduziert-abstrakte Bühnenbild aus farbigen Würfeln und Quadern wurde vom Bildenden Künstler Uwe Gillig (aktueller Kulturpreisträger der Stadt Neu-Isenburg) hergestellt.

 

 

Zum Stück:

 

Hamlet verliert, ob des plötzlichen Todes seines Vaters, seine Sprache und zieht sich zurück in eine innere Welt der Briefe an seine Liebe Ophelia. Seine besten Freunde Bär und Kasper sind ratlos und versuchen fragen-stellend in einer Welt der Grausamkeit und Intrigen zurechtzukommen, in der sie selbst nur Außenseiter darstellen. Ihr Versuch Hamlet zu helfen scheitert kläglich und das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf.

 

Durchdrungen von Shakespeares Geist, aber frei in der Bearbeitung des bekannten Shakespaere Stoffes, macht F. K. Waechter in seinem komisch-tragischen Spiel Bär und Kasper zu den tragenden Protagonisten, die als Narren und Schauspieler die Perspektive des Stücks bestimmen. Hamlet selbst wirkt schemenhaft immer mehr dem Geist seins Vaters gleich und doch bestimmend im Hintergrund des Geschehens. In dieser veränderten Erzählperspektive, unter Auslassung einiger der bekannten Figuren Shakespeares (Rosenkranz, Güldenstern, Laertes, Horatio etc.) und mit Waechters ureigener Wort- und Bildersprache, wird die Geschichte des Prinzen Hamlet neu erzählt. Und dennoch: Waechter bleibt sich selbst und Shakepeare treu! Ausdrücklich erweist er dem englischen Theatermacher seine Ehre mit einem zitierten Dialog aus Hamlet, erster Akt, sechste Szene, wenn, belauscht von Bär und Kasper, Polonius mit seiner Tochter spricht.

 

 

Darsteller aus dem mensch&welt ensemble:

 

Boris Alexander (der König)

Anja Becker (Kasper)

Maren Forner (Hofmarschall)

Thomas Heck (Geist des alten Königs)

Ilka Münzenberg (Königin)

Judith Nitzschner (Bär)

Thorsten Rekate (Hamlet)

Viktoria Lessing/Premiere: Chiara Simon (Ophelia)

 

Regie: Ferenc Kréti/T-Lap


Bühnenbild: Uwe Gillig

"Ihr seid ein wahrhaft treuer Diener..." von links: Thomas Heck, Boris Alexander, Maren Forner, Foto: Anna Zufall
"Es ist vollbracht..." von links: Ilka Münzenberg, Maren Forner, Boris Alexander, Judith Nitzschner, Anja Becker, Foto: Anna Zufall
"Ich fühl mich jetzt schon wie eine Königin." von links: Judith Nitzschner, Anja Becker, Foto: Anna Zufall

2014/2015/2016 Woyzeck von Georg Büchner

Premiere: 29.01.2014

"Herr Doktor, es wird mir dunkel..." von links: Andras Deak, Judith Nitzschner, Anja Becker, Boris Alexander, Svenja Kunert, Karin Ochlich, Maren Forner; Regie: Birgit Reibel, Technik: Frowin Reber; Foto: Anna Zufall

2013 Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth

"Interessiert Ihnen ein Aquarium?" Judith Nitzschner (Elisabeth) u. Boris Alexander (Präparator); Regie: Jochen Noetzelmann

Wir begrüßen sie auf den Seiten des freien Schauspielensembles "mensch&welt" aus Frankfurt

Das mensch&welt ensemble ist ein freies Ensemble aus Frankfurt.

Es besteht seit 2012 und arbeitet mit verschiedenen Regisseuren/Schauspielcoaches zusammen.

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